Die Liebe, mein Schatz, ist bodenlos
Ein DokumentarSpielfilm über die jüdische Malerin Charlotte Salomon
Deutschland 1998, 68 min, SD
Villefranche an einem Sommertag zwischen 1940 und 1942. Die jüdische Künstlerin Charlotte Salomon sitzt am Meer und malt. Ihre Erinnerung trägt sie aus der unheilverheißenden Gegenwart zurück in die Vergangenheit. In dem Bilderzyklus „Leben? Oder Theater?“ komponiert sie ihr Leben neu. Die Bilder erzählen von ihren Gefühlen und Träumen, im Mittelpunkt ihre erste große Liebe zum Künstler Alfred Wolfsohn, für Charlotte: Amadeus Daberlohn ...
Auf der Flucht vor den Nazis malte Charlotte Salomon (1917-1943) eines der ungewöhnlichsten Werke der Kunstgeschichte: Die gemalte Autobiographie „Leben? Oder Theater?“. Es kombiniert filmische, comicartige und klassisch expressionistische Stilmittel und erstreckt sich auf insgesamt 1325 Gouachen und Pauspapier-Blätter. Kunst mit Wort, Bild und Ton. Fasziniert von dem Film, der in Charlottes Bildern vor den Augen des Betrachters abläuft, inszenierte Sabine Willmann die gemalte Lebensgeschichte als DokumentarSpielfilm: „Die Liebe, mein Schatz, ist bodenlos“.
Buch, Musik: Oliver Heise
Buch, Regie: Sabine Willmann
Kamera: Sven Siegrist
Produktion: Daniela Korecki, Konstantin Schenk
Bildreproduktionen: Maike Weber
Schnitt: Stephan A. Haase, Eva Schlensag
Kostüm: Nicola Stahl
Maske: Marco Bellinger
Ausstattung: Anuschka Strasmann
Gestaltung/Bühne: Siegfried Kurt Kalnbach
Ton: Volker Neumann, Hendrik Lühdorff, Ralf Weber
Lyrics: Peter Zeug
Sprecherin Intro: Barbara Stoll
Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg
mit
Amalie Bizer, Michael Holz, Daniela Ziegler, Reinhard von Hacht, Monika Hirschle, Dietmar Kwoka, Barbara von Münchhausen, Angela Aretz, Peter Rissmann, Peter Zeug u.v.a.
Auszeichnungen:
2004 Certificate of Commendation („For accomplishments to memorialize the Jewish history, heritage, genealogy,
or culture in communities and regions in Germay“) beim Arthur S. Obermayer-Award, West Newton/MA, für das Künstlerpaar Willmann-Heise für sein Engagement im deutsch-jüdischen Verständigungsprozess
1999 1. Preisträger des Förderpreises der GEMA-Stiftung, verliehen von Hans Zimmer im Rahmen der Internationalen Biennale für Film- und Medienmusik 1999 in Bonn, für die Musik zum Film „Die Liebe, mein Schatz, ist bodenlos“
1998 Nominierung zum „Besten Absolventenfilm Deutscher Filmhochschulen“ für „Die Liebe, mein Schatz, ist bodenlos“, ein Drei-Farben Singspiel von Sabine Willmann (Oliver Heise: Buch, Musik und Sounddesign)
-
Die Liebe, mein Schatz, ist bodenlos
Ein DokumentarSpielfilm über die jüdische Malerin Charlotte Salomon
Deutschland 1998Villefranche an einem Sommertag zwischen 1940 und 1942. Die jüdische Künstlerin Charlotte Salomon sitzt am Meer und malt. Ihre Erinnerung trägt sie aus der unheilverheißenden Gegenwart zurück in die Vergangenhei...